Lassen sie sich entführen in die vogelreiche Natur des Ticino inferiore entlang der Grenze zwischen der Lombardei und dem Piemont. Unterwegs gibt es herrliche Lagerplätze und flotte Strömung. Wegen der Einsamkeit des Gebietes und den noch warmen Temperaturen übernachten wir meistens frei im Zelt. Kurze Tagesetappen. Am Ende der Fahrt geniessen wir den Bummel durch die pittoreske Altstadt von Pavia.
Anforderungen Keine Vorkenntnisse nötig, Schwimmkenntnisse
Bootstyp Kanadier, Seekajak
Preis Erwachsene: 840.-/Person Kinder bis 15: Halber Preis / Kinder unter 6 Jahre: 150.-
Für die effektiven Kosten für Verpflegung, Getränke und Übernachtung führen wir eine Gemeinschaftskasse vor Ort. Einlage pro Person ca. 150-200 Euro.
1. Tag Anreise zum Treffpunkt am Lago Maggiore mit unserem Kleinbus, Privatauto oder per Bahn. Treffpunkt ist der schöne Camping Solcio zwischen Stresa und Arona. Bahnreisende werden von uns am nahe gelegenen Bahnhof in Stresa abgeholt. Gemeinsames Nachtessen und Kennenlernen.
2. Tag Heute bleiben wir noch in Solcio und unternehmen einen Tagesausflug auf dem Lago Maggiore. Erster Kontakt mit dem Kanu, mit kurzer Einführung ins Paddeln. Der spätere Nachmittag wird genutzt für den Einkauf der Verpflegung für die folgende Wanderfahrt auf dem Ticino, wo wir unabhängig von den Fahrzeugen mit beladenen Booten unterwegs sind.
3. Tag Transfer mit unserem Bus nach Turbigo zur Einstiegstelle, wo das grosse Packen und Beladen der Boote beginnt. Alles muss mit! Schwer beladenen geht es los, da wir unterwegs auch etwas Leckeres auf die Teller zaubern wollen. Schon bald lassen wir die Zivilisation hinter uns. Nach ein bis zwei Stunden Fahrt suchen wir schon unser erstes Nachtlager am Ufer, um das erste Camp einzurichten. Lagerfeuer!
4. Tag Gemütliches Aufstehen und Frühstücken. Boote beladen und den Platz reinigen, denn die Devise heisst: Wenn wir weg sind, merkt niemand mehr, dass wir mal da waren. Der Fluss mäandert durch eine urtümliche Landschaft mit vielen Inseln, Kiesbänken und Auenwäldern. Jeder Flussarm sieht so verlockend aus, dass man sich fast nicht für eine Route entscheiden kann. Bei der Brücke von Vigevano deponieren wir die Boote am Fluss und nehmen den Marsch zum Einkaufen ins Stadtzentrum in Angriff. Trotz viel Verkehr unterwegs lohnt es sich, die älteste Piazza von Italien zu besichtigen. Kurz nach Vigevano schlagen wir dann unser Camp auf.
5. Tag Die Natur hat uns wieder. Es gibt unzählige Vögel zu beobachten. Ab und zu begegnen uns Boote mit Einheimischen. Fischer wünschen uns einen schönen Tag. An einigen Stellen bieten sich rustikale Schilfhütten zum picknicken oder übernachten an.
6. Tag Der heutige Höhepunkt ist die schwimmende Brücke. Rund 20 grosse Bootsschalen sind im Fluss verankert, und darüber führt die Strasse. Von hier an ist das Flussbett des Ticino weniger verzweigt, die Inseln werden selten und die Ufer steiler. Langsam wird das Gebiet wieder besiedelter. In Pavia angekommen, richten wir uns auf dem Campingplatz von San Lanfranco oder auf dem Klubgelände der Canotieri di Pavia ein. Wieder mal eine warme Dusche und mehr Komfort. Da wir schon mal sauber sind, besichtigen wir auch gleich die sehenswerte Altstadt von Pavia, mit der gedeckten Steinbrücke. In einer leckeren Pizzeria gibt es Abendessen.
7. Tag Das Gepäck bleibt auf dem Campingplatz zurück. Während unser Guide mit dem Zug zurück nach Turbigo fährt, um den Bus zu holen, paddeln wir noch die letzten Kilometer bis in den Po. Das Flussbett des Po ist zwar gewaltig, doch häufig führt sogar der Ticino mehr Wasser. Hier heisst es Boote aufladen und Start zur Rückfahrt in die Schweiz. Transfer mit unserem Bus zum Bahnhof in Pavia (Heimreise per Zug via Milano) oder zurück zum Ausgangspunkt zu den Privatfahrzeugen.