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Dünen und unendliche Weiten - Libyen Südost


November 2004


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  Die gefahrene Route in Libyen

Wir durchquerten im Osten des Landes die Great Sand Sea ab Jalu. Absolute Weite, Einsamkeit, Stille und das nicht Vorhandensein jeglicher Vegetation reinigt Auge und Seele! Überhaupt scheint der Südosten dank der Distanz-Barriere (weite Anreise) noch immer den ursprünglichen Reiz der Sahara beibehalten zu haben. Mit zwei Rädern in Ägypten und zweien in Libyen geht es südwärts, Besuch der Lady be Good (Bomber-Wrack aus dem 2. Weltkrieg). Als geradezu überwältigend erscheinen uns die Gara-Landschaften und später die Felserrosionen im Arkanou und Jebel Uwaynat. Über einen Umweg über den Jebel Biskara erreichen wir Kufra. Weiter zum See bei Bzhima und anschliessende Querung des Erg Rebiana von Ost-Nord-Ost nach West-Süd-West. Am Rand des Erg liegt eine zerschellte MIG. Von Südost erreichen wir nach über 2 ½ Wochen Reise den Waw An Namus und somit auch die ersten anderen Touristen. Rückkehr via Thimsa, Murzuk, Germa; anschliessend Querung des Erg Ubari via Gaberoun mit Ausstieg östlich von Bargan. Total ab/bis Schweiz ca 8'500 Kilometer in 30 Tagen, Durchschnittsverbrauch je nach Wagen zwischen 16 und 25 Liter Diesel/100 km



  Warten auf die Fähre in Genua

 
 
  Warten auf die Nummernschilder an der libyschen Grenzstation

  Sebrata - Übernachtung mit Blick auf's Amphitheater

  Volltanken

Dieselpreis 0,120 libysche Dinar = 12 Rappen = 8 Euro-Cents
 
  Morgendliches Briefing der Route

  Nach einer langen Anreise der Küste entlang inklusive Badestopps: endlich Dünen!

Einstieg in die Great Sand Sea im libysch-ägyptischen Grenzbereich
 
 
 
  350 Liter Diesel hat jeder Wagen gebunkert

 
 
  Alter Vermessungspunkt im heutigen Nirgendwo

  Absturzstelle der 'Lady be Good"

Mehr Info z.B. unter: http://www.qmfound.com/lady_be_good_b-24_bomber_recovery.htm
 
  Rast im Schatten der schier unendlichen Weite

 
  Luftflimmern bei 40 Grad im Schatten

 
 
 
  Relaxen in der Hängematte

  Aber auch Kochen macht Spass :-)

 
 
  Nach langer Fahrt über das Dünenmeer bringen die Garas Abwechslung

Kaum eine andere Sandwüste ist so vegetationslos wie die Great Sand Sea. Auf einer Distanz von vielleicht 800 Geländekilometern sehen wir gerade mal einmal ein paar dürre kleine Büschchen beim Durchfahren eines Oueds (Trockenflussbett).
 
 
  Ein aufgegebener Brunnenschacht

  Eine Riesenflasche Mineralwasser würdigt in Kufra stolz die dortige Mineralwasser-Abfüllfabrik

Trinkwasser aus der Tiefe in einer der trockensten Gegenden der Welt ...
  Die Strassen in Kufra... - ewig im Bau ...

  Pillendreher

Pillendreher (Skarabäus), Gattung der Kotkäfer mit kräftigen Grabbeinen. Er verfertigt aus Huftierkot Kügelchen, mit denen er teils sich selbst, teils seine Brut ernährt. Bekannteste Art ist der Heilige Pillendreher, der im alten Ägypten als Glücksbringer verehrt wurde.
  Kameltragödien

Trotz der Hungersnot ist der Sudan Zulieferer von unzähligen Schlachtkamelen für Libyen. Die Tiere werden in grossen Karawanen nach Kufra gebracht. Die zu schwachen Tiere brechen zusammen, sterben und mumifizieren. Aberhunderte dieser Mahnmale säumen die Strecke zwischen Kufra dem Jebel Uwaynat und der sudanesischen Grenze.
 
 
  Unheimlich schöne Gegend nördlich vom Arkanou

 
 
  Beim Jebel Arkanou ...

  ... markieren zum Ersten ....

  ... und zum Zweiten ;-))

  .... nicht von uns!

  Beim Jebel Uwaynat, im südöstlichen Zipfel Libyens

 
 
  Hier befinden sich auch die 'Manna Manna' Akazien, deren Saft in der gleissenden Sonne schimmert

 
 
 
 
 
  Steinzeitliche Zeugen von fruchtbarem Leben: Reibschalen zur Mehlgewinnung

Von nun an stossen wir auf der Weiterfahrt immer wieder auf uralte Relikte menschlichen Lebens (nach dem Foto-Shooting wurden diese wieder am ursprünglichen Ort vegraben).
 
  Einstieg und Querung des Erg Rebiana

 
  Dünefahren quer I

Eigentlich ginge es gerade runter ....
 

... bald haben wir die richtige Orientierung wieder ;-))
  Dünenfahren quer II

 

... Gymnastik für gelangweilte Wüstenfahrer :-))
  ... uffa..., die Erleichterung - es kann weiter gehen

  Oase Bzihma

  Der See von Bzihma

  Fahrt zum Waw An Namus

 
  Waw An Namus

  Fahrt in den Fezzan

 
  Schmuckhändler beim See von Um El Maa

Vor einigen Jahren noch verlassen, hat man sich hier inzwischen für den Ansturm des Gruppentourismus gerüstet: Flugzeug- und Busladungen werden zu Mandara, Mathendous und Akakus geschleust.
 
 
 
  ... Die spinnen..., die da in der Wüste rumkurven ...

Spannungsfeld zwischen karger Einöde, Besinnung auf's Wesentliche und dem Spass unnützer Spiel(Fahr-)zeugen...
  Uneingeschränkt zu empfehlen: 'Pizzeria' (es gibt dort KEINE Pizza) in As Shwarif

Positiv hat sich das Angebot der Restaurants und Lebensmittelläden entwickelt. Man erhält fast alles (ausser Alkohol und Zeitschriften) und das zu durchaus vernünftigen Preisen. Die Menupreise in den Restaurants sind eher günstiger geworden, die Krönung war die Pizzeria in As Shwarif: 1 Teller Suppe, 3 Teller mit verschiedenen Salaten, 1 Teller extrem leckeres Couscous mit feinem Beigemüse, 1 Teller mit zart gegrilltem Lammfleisch, Pommes und Reis, 1 Büchse Cola, ½ Flasche Mineralwasser, Brot, und zum Schluss ein echter Espresso zu total 7 Dinar. Ich erinnere mich da an meinen ersten grausligen Kneippenbesuch in Libyen vor 10 Jahren, wo tief gefrorene Hühner in einen Topf kochendes altes Öl geschmissen wurden und ohne Würze und Beilage auf schmuddeligen Tischen serviert wurden und man schleunigst wieder auf Bordnahrung wechselte.

  Fahrt gen Norden

  Herrliche Klapperkiste an der Küste

Kurze Zeit später steigt vor uns eine Fontäne aus dem Waser: fischen mit Dynamit ....
  Der stolze Wasch-Strassenbesitzer beharrte darauf, den Nissan INKLUSIVE Dachzelt durch die Waschstrasse zu schicken...

... und das Resultat überzeugt Heinz: 'wunderbar!'
  Warteschlange des Schwerverkehrs am Libysch-Tunesischen Grenzposten

  Wo man noch weiss, woher das Fleisch stammt...

  Kunst in Mahres (Tunesien)

  In einer Olivenöl-Fabrik

 
 
  Wüsten-Helde dürfen auch im ***** Hotel am Boden sitzen ;-))

  Chicha - Wasserpfeife zum Abschied

  Adjos Africa ....

Auf der Fähre 'Carthage' von Tunis nach Genua
  Warmes Willkommen zu Hause in der kalten Schweiz.

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