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Silkroad - 2. Teil Irkurzk - Peking


9. Juli bis 7. August 2005 - Russland - Mongolei - China
Autor: Tourteam

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  Bevor wir noch mehr Spinnweben ansetzen...

... wollen wir weiterziehen: Morgen Samstag geht es an den Bajkalsee baden, danach in die Mongolei. Da unser Iridium Satellitentelefon von einem produktionsbedingten Funktionsfehler betroffen ist und wir dadurch bis zur Behebung keine Bilder ueber Satellit uebermitteln koennen ist es ungewiss, wann wir das wieder von einem Internet-Cafe aus machen koennen.
  Wir verabschieden Irkurtsk bei einem gemeinsamen Nachtessen

  ... und die Kids duerfen auf dem Angal-Fluss Elektroboot fahren

  13. Juli 2005: Silkroad in Ulan Bator (Mongolei) angekommen

Heute erreichen wir Ulan Bator und werden abends die unterwegs gemachten Fotos aufbereiten und sie morgen Donnerstag hier ins Web stellen. So viel vorab: die Mongolei ist wunderschoen und das Reisen macht uns Riesenspass! Alle sind wohlauf.
  Ankunft beim Bajkal-See

der erste Blick ist etwas ernuechternd, spaeter folgen aber schoene Plaetze am diesem riesigen See.
  Camp am Bajkal-See

  Cedric faengt seinen ersten (beachtlichen!) Fisch

  Jan fischt schon wie ein Profi ...

 
  Filetieren des Fangs (Bajkal)

  Bruecke auf dem Weg an die russisch-mongolische Grenze

Sie hielt Stand ...
  An der russisch-mongolischen Grenze

Im Tropfenverfahren werden die Wartenden abgefertigt. Dies dafuer korrekt und freundlich.
  Erstes Camp in der Mongolei

  Erste (kleine) Reparatur in der Mongolei

Ein herumliegender feiner Eisendraht hatte sich um Edgars Kardanwelle gewickelt.
  Erster ATW-Kleber in der Mongolei

 
  Zweites Camp in der Mongolei

  Cedric (und sein Zelt) mit Pferdeherde

  Wir planen einen Pistenabstecher Richtung Ulan Bator

  ... entlang einer Eisenbahnlinie

  ... Barrieren mit Handbetrieb

 
 
 
  ... durch wunderschoene Landschaft

 
 
 
  Foto von der Piste Richtung Ulan Bator

 
  ..unterwegs Richtung Ulan Bator (12.07.05)

  Edelweiss in der Mongolei (auf 1530m)

 
 
 
 
  Adler am Abendhimmel

  Ankunft in Ulan Bator (Mongolei)

  Tourist-Information

Ulan Bator ueberrascht uns mit seiner Freundlichkeit, Uebersichtlichkeit und dem gebotenen Komfort
  Im Naturhistorischen Museum, Ulan Bator

  Satellitentelefon geflickt!

Silkroad konnte Iridium Satellitentelefon mit Busch-Elektronik flicken! Die neuen Satellitentelefone von Motorola der Baureihe 9505A weisen einen Systemfehler auf. Dieser verunmoeglicht das Laden des einmal entladenen Geraeteakkus. Saemtliche Iridium-Haendler und Distributoren warten weltweit auf neue Akkus um das Software-Upgrade zu installieren, der den Fehler behebt...
Nachdem auch bei uns alle Abklaerungen auf keine fremde Hilfe hoffen liessen, bauten wir den betroffenen Akku auseinander und haengten diesen direkt an den Ladestrom an. Danach konnten wir das ersehnte Upgrade installieren und - oh Wunder - unser Iridium Satphone funktioniert erneut und wir koennen wieder aus dem 'Busch' Bilder uebermitteln!
Heute - 14. Juli 2005 - fuhren wir aus Ulan Bator gen Westen raus und campieren an einem Fluss.

  Stimmungsbild von Camp heute morgen (15.7.2005)

  Doris und Sina

  Kleine Pisten fuehren durch das Land

  Praechtige Natur rundum!

  15. Juli 2005, Tag 34, km 11'293:

Ankunft in Kara-Korum (alte Hauptstadt der Mongolei), wo wir einen Fluss queren um ein Biwak einzurichten.
  Iwan Cruiser...

... nennt man hier dieses russische Erzeugnis (in Anlehnung an die japanische Kopie des englischen Originals :-)) mmmh... das verstehen wohl jetzt nur Land-Rover und Toyota Enthusiasten, ist ja auch ueberhaupt nicht wichtig.
  16. Juli 2005

Heute besuchten wir das buddhistische Kloster in Kara-Korum (Mongolei) und uebernachten ca 150km westlich auf dem Weg zu einem Vulkansee. Wir haben die Teerstrassen nun endgueltig hinter uns gelassen und suchen uns den Weg aus zig sich vergabelnden Pisten in den gruenen Huegeln. Am wunderschoenen Camp an einem Fluss grillieren wir am Abend zwei Gigot und ein Rindsfilet vom Markt und unsere Fischer Jan und Stefan fangen sechs grosse Forellen - die gibt es dann morgen abend. Das grosse Lagerfeuer trotzt dem immer wieder aufkommenden Regen, der zum Glueck nie lange waehrt. Wir befinden uns auf 1630m ueber Meer, die Temperatur tagsueber bewegt sich ueber 30, nachts um angenehme 18 Grad. In etwa 5 Tagen wollen wir zur Durchquerung der Wueste Gobi starten.

 

Nach 150 km Fahrt erreichen wir heute den Kratersee Tariat, wo wir vor dem Regen in ein nettes Restaurant fluechten. Spaet abends hellt es auf und eine wunderschoene Stimmung beendet den Tag.
 

Saure Stutenmilch, Frischkaese und selbstgemachter Nomaden-Vodka wurden uns reichlich aufgetischt.
  Sonntag, 17. Juli 2005

Heute vormittag besuchten wir eine Nomadenfamilie und wurden zu Speis und Trank in die Jurten eingeladen. Wir (vorallem natuerlich die Maedchen) durften reiten, dafuer konnten die Mongolen mal Toyota fahren :-)
 
 
  Montag, 18. Juli 2005, Mongolei

Heute goennen wir uns am Kratersee einen Ferientag: baden, fischen (Jan faengt einen 50cm Hecht), reiten, den Vulkankrater besteigen und Sonnen baden. Es ist der zweite 'Faulenztag' seit wir vor fünf Wochen in Bern gestartet sind. Die Mongolei schaetzen wir je laenger je mehr als wunderbares Reiseland: ueberaus aufgeweckte und sehr freundliche Bewohner und eine umwerfende Landschaft - sauber, praktisch intakt, was die sozialen Strukturen wie auch die Natur betrifft. Wir fuehlen uns puddelwohl! Von der technischen Seite her gibt es ebenfalls erfreuliches zu berichten: nachdem wir in Russland vorallem in den Staedten einen offenbar eingeschraenkten GPS-Empfang hatten und in Ostrussland das Thuraya Satellitentelefon kein Signal mehr registrierte, funktioniert beides in der Mongolei wieder uneingeschraenkt.

 
  Dienstag 19. Juli 2005

Heute verlassen wir den Kratersee richtung Altaj. Auf kleinen Pisten fahren wir ueber das huegelige Grasland. Gegen abend kommt Regen auf und wir schuetzen unser Camp mit Blachen gegen Wind und Regen. Es geht nicht lange und wir kriegen Besuch. Keinesfalls aufdringlich, vielmehr interessiert und auf einen Schwatz vorbei kommend sitzen bald einige Mongolen bei uns am Tisch und wir koennen uns mit einem Fondue mit Weisswein fuer die ansonst umgekehrte Gastfreundschaft ein wenig revanchieren. Und zu unserem Erstaunen scheint der heisse Kaese zu schmecken :-)
 

Am Abend erreichen wir ca 40km vor der Ortschaft Altaj eine wunderschoene Flusslandschaft und lassen uns dort bei schoenstem Sommerwetter nieder. Endlich Zeit um die nassen Sachen trocknen zu lassen. Morgen werden wir die Vorraete aufstocken, damit wir fuer die Durchquerung der Wueste Gobi gewappnet sind.
 
  Mittwoch 20. Juli 2005

Heute begann der Tag regnerisch und kuehl, einfach so wie er sich gestern Abend verabschiedet hatte. Auf kleinen Pisten legten wir ziemlich viele Kilometer im Gebirge richtung Altaj zurueck und bewegten uns dabei meist ueber 2000 m.ue.M.
 

Wir naehern uns der Wueste Gobi und sehen vermehrt (zweihoeckerige) Kamele - in der Sahara begnuegen sich die Viecher mit einem Hoecker ;-)
  21. Juli 2005

Ploetzlich erreichen wir auf einer Graspiste eine betonierte Bruecke mit Brueckenzollhaeuschen. Nach Entrichten des Obolus wird uns die Barriere geoeffnet und nach wenigen Metern geht es wieder weiter ueber Graspiste! Ueber bergige Pisten bewegen wir uns auf Hoehen zwischen 1300 bis 2800 m.ue.M.
  Mongolische Tankstelle

Aus dem (mit Holzofen geheizten) Tankhaeuschen wird der Schlauch gereicht.
 

Bei einem Salzsee in der Gobi werden Erinnerungen an die Mandara-Seen geweckt (im Bild Juerg und Doris Sollberger).
 

Nachdem wir bisher ein sehr viel besseres Lebensmittelangebot in der Mongolei vorgefunden haben als es uns immer wieder berichtet wurde, freuen wir uns trotzdem in der Gobi aus unseren Vorraeten zu kochen (im Bild Cedric beim Zubereiten von Aelplermaccaroni). Gestern noch assen wir in einem kleinen Restaurant Nudeleintopf, dazu Bier und Limonade und bezahlten fuer 12 Personen total CHF 8.80 (Euro 6.-).
 

Ueber huegelige bis bergige Landschaft dringen wir immer wie weiter in die Wueste Gobi. Heute begegneten uns auf den zurueckgelegten 220km Piste gerade mal noch zwei Autos.
Wir sind sehr dankbar, dass wir nach ueber 13000 Kilometern und sechs Wochen Reisezeit noch immer keine gesundheitlichen und mechanischen Probleme haben (nicht einmal eine Reifenpanne).
  22. Juli 2005

Heute morgen kriegten wir wiederum Besuch von der Jurte-Bewohnerin von nebenan und Geschenke wechselten ihren Besitzer.
Im Bild Stefan mit dem Gazellenhorn, das er gekriegt hat.
  Tanken per Muskelkraft

An abgelegenen Tankstellen sind wir froh ueberhaupt Diesel zu finden. Dass mangels Elektrizitaet die Zapfsaeulen mit Handkurbeln betaetigt werden muessen, traegt zu unserer Fitness bei.
  23. Juli 2005

Viele Jurten verfuegen nebst motorisiertem Untersatz auch ueber Satelliten-TV und Solarstrom. Nicht selten gehoeren einige hundert Ziegen, Schafe, Yaks und Pferde zum Hauhalt dieser beheizbaren Stoff- Rundhaeuser.
 

Juerg faehrt in einen Trichter und kommt nur noch unter Zughilfe der beiden anderen Fahrzeuge raus. Vorher wird das ganze Gepaeck ausgeladen. Schwitz, schwitz ...
  Duenenmeer Wueste Gobi

Stefan montiert unnuetzen (Plastik-)Ballast ab und faehrt fortan ohne Stosstange. Kein grosser Schaden, die Kiste sieht jetzt einfach etwas abenteuerlicher aus...
  24. Juli 2005

Heute queren wir einen Erg im Nationalpark der Wueste Gobi. Mittlerweile steigen die Temperaturen tagsueber auf gute 40 Grad im Schatten. Und wenn dann Bergungen anstehen wird gehoerig geschwitzt ...
 

.... kriegen ein wirklich leckere Nachtessen serviert. Wir sind immer noch voellig happy und begeistert von der gastfreundlichen Mongolei! Morgen bunkern wir wieder Trinkwasser.
Der Verbrauch betraegt im Moment 8 Liter pro Person und Tag - bei 12 Personen heisst das 96 Liter Trinkwasser pro Tag auftreiben!
  Geschafft (... und fix und fertig)..

.. erreichen die Mannen schlussendlich das schoene Camp, wo sie von den Ladies und Kids wie Helden gefeiert werden und voller Gier das gereichte kuehle Bier entgegen nehmen (die Frauen und Kinder fuhren bereits am Mittag zu diesem angenehmen Jurten-Camp fuer Touristen).
Ach, werden wir hier verwoehnt mit Dusche (wir sind danach gar nicht mehr so braun ...), kuehlen Getraenken (aber wir schaetzen den heissen Tee fast noch mehr)und ...
 

Die Duenenquerung dauert schlussendlich weitere acht Stunden und wir brauchen einiges an Hilfsmitteln und lernen viel dazu ...
 

Bald ist ein Fahrzeug (mit den Frauen und Kindern) ueber die Duenen im Tal angekommen. Unser Tagesziel, das wir vor dem Mittag erreichen wollten.
WOLLTEN - denn noch kaempfen sich zwei andere Wagen ueber die - sagt man - hoechsten Duenen der Mongolei.
  25. Juli 2005; Kilometerstand 12'846 km

Die 7. Reisewoche bricht an. Wir sind im Guryan Saykhan Nationalpark, Mongolei.

Die ganze Nacht wurden unsere Zelte vom Sandwind durchgeschuettelt und alles ist voller Sand. Auch heute morgen fliegen uns die Sachen um die Ohren...
 

Gegen Abend erreichen wir BayanZaq, die Flamming-Clips, Fundstelle von Dinosaurier-Knochen.
  26. Juli 2005

Am Morgen nutzen wir die Zeit um im Jurten-Camp die Fahrzeuge wieder fit zu machen.
 

Heute lassen wir an Stefans Wagen die Aufhaengung der hinteren Federung schweissen.
  27.07.2005 ATW-Foto des Tages

Heute fahren wir von den Flaming-Cliffs nach Damanzadgad, von wo aus wir > noch einige Sehenswuerdigkeiten der Gobi erkunden wollen, bevor es dann die restlichen 700 Kilometer an die chinesische Grenze geht, welche wir am 3. August erreichen sollten.
 
 
  28. Juli 2005

Nachdem wir gestern gerade mal um 2 Kilometer Yolin Am (die Geierschlucht) verpassten, starteten wir heute einen neuen Versuch.
> Diesmal hatten wir die Koordinaten, welche uns das Atlas Team vom Laden Bern nach unserem 'Hilferuf' rausgesucht hat und uns zuschickte. Tatsaechlich fanden wir nun den gut versteckten Zugang zum Canyon und parkten dort die Fahrzeuge. Die ersten beiden Kilometer trugen uns dann Kamele und Pferde, spaeter erreichten wir zu Fuss das Ende der Schlucht, wo tatsaechlich noch etwas Schnee lag.
  Besuch am Camp

Regelmaessig, aber nie aufdringlich, kriegen wir Besuch von Nomaden. Nach einigen Minuten des Kennenlernens (meist duerfen unsere Maedchen reiten gehen und die Besucher kriegen von uns unterdessen eine Limonade) verabschieden wir uns voneinander. Phantastisch bewaehrt sich unser Fotodrucker, der mit Akkubetrieb die Digitalbilder in bester Qualitaet als kleines Dankeschoen den Besuchern ausdruckt.

 
 

... wir beschliessen das Gewitter abzuwarten und fruehzeitig unser Camp aufzuschlagen. Per Zufall stossen wir an einen wunderschoenen kleinen See, wo Nomaden eine grosse Zahl von Kamelen und Pferden traenken. Zusaetzlich belohnt werden wir mit zunehmend schoenem und wieder warmem Wetter.
 

Just als wir die Oase verlassen, faengt es an zu gewittern und die Staubpisten verwandeln sich im Nu zu Schlammloechern.
  29. Juli 2005

Heute machten wir in Dalanzadgad, der letzten groesseren Ortschaft in der Mongolei, die letzten Erledigungen. Unter anderem stand bei einigen auch ein Besuch beim Coiffeur an. Stefan genoss alleine schon das Haare waschen... :-)
 

Eine Stunde spaeter ist der Spuck vorbei und die Kinder kriegen im Dachzelt, worin sie sich vor dem Sturm verkrochen haben, eine Suppe gereicht.
  Im Sturm!

 

Abends kommt eine Sturmfront auf uns zu und wir suchen unter und hinter Blachen Schutz. Kurze Zeit spaeter treffen uns Regen und Wind mit voller Wucht...
 

Morgenstimmung vom Biwak aus an unserem Seelein
  30. Juli 2005, Mongolei

Noch sind wir zirka 500 Kilometer vom Grenzposten Erenhot entfernt, wo wir nach China einreisen werden. Zahlreiche Gazellen kreuzen unseren Weg in der Gobi.
 

Abends errichten wir das Camp etwas erhoeht ueber einer Anhoehe. Heute bleiben wir verschont: das Gewitter zieht neben uns vorbei; den Regen- und Windschutz haben wir sicherheitshalber aber montiert.
 
  31. Juli 2005

Heute Morgen geniessen wir die Sonenstrahlen der frisch gewaschenen Landschaft - schoenstes Wetter rundum. Bei der Weiterfahrt kommen wir bei schinbar uralten Baeumen vorbei.
 

In praktisch jeder Ortschaft in der Gobi treffen wir auf ein oder gleich mehrere Tante-Emma-Laedeli mit einem erstaunlich reichen Sortiment: nebst Trinkwasser in Petflaschen, Softdrinks, Bier, Vodka, manchmal Wein, reicht das Angebot von der Marmelade ueber Kaffee bis hin zu Chinesischen Aepfeln... und einer Unzahl von Suessigkeiten (Schokolade und Bonbons), zudem Artikel wie Seife, Schampoo, Zahnbuersten undsoweiterundsofort...
 

Zusaetzlich haben wir ein Inmarsat Mini-M dabei, mit welchem Telefonate (ebenfalls ueber Satellit) gefuehrt werden koennen. Das dritte bei uns vorhandene Kommunikations-System via Satellit (Thuraya) funktioniert trotz diesbezueglichen Hinweisen auf Betreiberseite noch nicht im erweiterten Bereich.
  Kommunikation

Wenn wir, wie in der Mongolei, ueber laengere Zeit keinen oeffentlichen Internetzugang haben, uebermitteln wir Bild und Text via Iridium Satellitentelefon.
 

Seit gestern begegneten wir hunderten von Wildeseln. Das Urpferd (Preskovalski) blieb uns hingegen leider verborgen.
 

Die bisherige Route und den Rest bis zur Grenze nach China im Ueberblick
 

Wir haben nun bis kurz vor der Chinesischen Grenze in 22 Tagen 3500 Kilometer in der Mongolei zurueck gelegt. Das meiste davon auf einfachsten, nicht unterhaltenen Pisten mit sehr wenig Verkehr. An mehreren Tagen begegnete uns kein anderes Auto, hoechstens eine Handvoll Nomaden auf ihren Motorraedern. Die Navigation war denn auch die Hauptherausforderung, denn Pistengabelungen gibt es zu Hauf. Speziell daran ist, dass es danach kaum mehr Querverbindungen gibt, d.h. eine einmal falsch eingeschlagene Richtung kann nur noch durch Querfeldein Fahren oder Umkehren korrigiert werden. Eine grosse Hilfe waren uns die topografischen Landkarten russischen Ursprungs im Masstab 1:500'000, welche wir fuer die Mongolei flaechendeckend mit uns fuehren.
  Gruppenfoto zum 1. August (Schweizer Nationalfeiertag):

Haende im Hosensack und Bauch raus - mit einer Ausnahme :-)
  Libelle...

..in der Gobi sonnt sich auf der Autoantenne.
 

Junges Kamel bei der Traenke; Gobi, Mongolei
 

Besuch von einem Nomaden bei der Mittagsrast.
 

An einer Wasserstelle werden Tina und Olivier auf einen Kamelritt eingeladen.
 

Juerg darf das chinesische Motorrad eines Mongolen Probe fahren ...
 

Den letzten Abend in der Mongolei geniessen wir mit einem leckeren Menu: Borschtsch (russische Suppe mit Randen und Kohl, hinten) sowie Huhn mit Reis und Pipapo...
Es ist gleichzeitig auch Doris' Geburtstagsessen fuer morgen, wo wir wohl den ganzen Tag fuer die aufwaendige Administration an der chinesischen Grenze verbringen werden.
  2. August 2005: kurz vor der Chinesischen Grenze

Am Mongolischen Grenzort finden wir Unterschlupf im 'Lila Haus' mitten im Zentrum, neben Bank und Bahnhof. Ob es auch ein Puff ist oder nur so aussieht... ?
 

Das 'Lila-Haus' entpuppte sich als Nicht-Puff, sondern als nettes Hotel mit Shopping-Center, Frisier-Salon, Restaurant und Sauna. Nur der Blick ins 'Zentrum' ist nicht hitverdaechtig... Ansonsten verbrachten wir eine wunderbare letzte Nacht in diesem sympathischen Schuppen!
 

Gestern noch war der Grenzposten bei unserer Visite verwaaist, heute war ein grosser, traeger Andrang davor. Mit Wehmut reisen wir aus derMongolei aus und gelangen an die moderne Grenzstation von Erenhot, China, wo unser Auftritt fuer einiges Aufsehen sorgt...
 

Unsere chinesische (deutsch sprechende) Reisebgleiterin 'Gua' freundet sich rasch mit Sina und Yael an.
  3. August 2005: Einreise in China; Grenzstation Erenhot

Erstaunlich rasch, speditiv und korrekt wird das komplizierte Einreiseprozedere erledigt (mit eigenem Fahrzeug benoetigt man chinesische Versicherung, Nummernschilder, Fuehrerausweise und zig Genehmigungen).
  Chinesische Nummernschilder

  China ist reich von Kulturguetern mit unermessslichen Ausmassen

 
  Suedwaerts richtung Peking mit tausenden (!) von Lastwagen

  4.August spaetabends: Ankunft in Peking (Bejing)

... und ein saftiges Nachtessen aus einer Strassenkueche!
  5. August: im Hotel in Peking

Die naechsten 3 Tage verbringen wir in Peking um zu retablieren,die Familie zu verabschieden und die neuen Teammitglieder aufzunehmen. Wir melden uns spaetestens ab der Weiterreise so um den 8. August wieder. Das Bild zeigt den Blick von der Lobby auf den Parkplatz, irgendwo mitten in der Millionen-Stadt (die genaue Bevoelkerungszahl liegt je nachdem man wo man die Agglomeration festlegt zwischen 14 und 80 Millionen).
  Das moderne Peking

  ... im Taxi

Der Taxifahrer ist mit einem Kaefig geschuetzt ...
 
  Andrang bei einem der zahlreichen Throne ...

 
 
  Besuch der 'verbotenen Stadt'

Wo die Kaiser regierten ...
  ... es ist drueckend heiss!

  Auf dem 'Platz des Himmlischen Friedens'

  Abschiedsessen: die Kinder fliegen morgen mit den Muettern nach Hause

  7. August: Abschied ...

Die Kinder brachten Farbe, die Damen wertvolle Impulse ins Team ... es wird leiser werden in der neuen Gruppe, die nunmehr aus sechs Herren bestehen wird.
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